Himlische Cantorey

Solistisches Vokalensemble

Seit seiner Gründung im Jahr 1995 in Hamburg entwickelte sich das solistische Vokalensemble Himlische Cantorey zu einer der angesehensten Formationen im Bereich der historischen Aufführungspraxis. Die Intensive Auseinandersetzung mit Musik und Texten der Renaissance- und Barockzeit und höchste Ansprüche an die Klangkultur prägen dabei die regelmäßige Arbeit des Ensembles. Die Mitglieder der Himlischen Cantorey sind nicht nur erfahrene Ensemblesänger sondern haben sich sämtlich auch als Solisten im Konzertleben einen guten Namen gemacht, so dass trotz eines homogenen Gesamtklanges die Besonderheit jeder einzelnen Stimme zum Tragen kommt. Eine rege Konzerttätigkeit führte die Himlische Cantorey bereits auf renommierte Festivals wie das Bachfest Leipzig und die Göttinger HändelFestspiele, sowie nach Frankreich, Italien, Luxemburg und Österreich, wo das Ensemble im Wiener Musikverein konzertierte. Für gemeinsame musikalische Projekte wird das Ensemble außerdem von Orchestern wie der Staatskapelle Berlin oder der Akademie für Alte Musik Berlin engagiert. Die Himlische Cantorey arbeitete mit diversen Rundfunksendern wie dem NDR, dem Bayerischen Rundfunk und Radio Bremen zusammen und veröffentlichte eine Reihe von vielbeachteten CDs unter anderem bei cpo und Naxos. Die Gemeinschaftsproduktion "Verleih uns Frieden - Geistliche Musik von Andreas Hammerschidt" mit dem Knabenchor Hannover wurde mit dem Klassik-Echo 2006 ausgezeichnet. Seinen Namen entlehnte die Himlische Cantorey einer 1604 in Hamburg erschienenen Sammlung von Psalmvertonungen der damaligen Hamburger Kirchenmusiker Jacob und Hieronymus Praetorius, Joachim Decker und David Scheidemann. Die Vorstellung der im Himmel musizierenden Schar der Engel, die eine musica caelestis, also eine Himmelsmusik zum Erklingen bringt, dient dem Ensemble - wie schon den Musikern der Renaissance und des Barock - als Programm und Inspiration, sowohl bei geistlicher, genauso aber auch bei weltlicher Musik.